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Klimaziele und Dekarbonisierungsstrategie

Erfahren Sie alles rund um den Weg zu Net Zero.

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Die Dekarbonisierung der Wirtschaft ist heute dringlicher denn je. So wird eine Steigerung des CO₂-Preises bis 2030 viele Branchen treffen, während Unternehmen mit hohen Treibhausgasemissionen mit höheren Kapitalkosten am Finanzmarkt rechnen müssen. Solche steigenden Kosten und externe Vorgaben zeigen, dass die Transformation zur grünen Wirtschaft über die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen entscheidet. 

Für Unternehmen geht es bei der Dekarbonisierung um viel mehr als nur die Erstellung einer Treibhausgasbilanz oder eines Product Carbon Footprints. Diese sind meist lediglich der erste Schritt, während das übergreifende Ziel eine umfassende Dekarbonisierungsstrategie und die langfristige Transformation des Unternehmens sind. Dafür braucht es zwingend eine valide Datengrundlage und ein zielgerichtetes Management von ESG-Daten und -Maßnahmen.

Sie fragen sich, wie Sie die Energiewende in Ihrem Kerngeschäft umsetzen, Ihre Nachhaltigkeits- und Klimaziele erreichen und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit Ihres Unternehmens sichern können?

Wir bieten die Expertise, um eine für Sie maßgeschneiderte und realistisch umsetzbare Dekarbonisierungs-Roadmap zu entwickeln, die finanzielle und ökologische Ziele vereint. Beginnen Sie jetzt mit der Gestaltung Ihrer Transformationsstrategie und erfahren Sie, welche Lösungen für Ihre spezifischen Herausforderungen geeignet sind.

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Unsere Insights

Q&A: Wir beantworten Ihre Fragen zur Dekarbonisierung

Wie unterscheiden sich die Begriffe "klimaneutral" und "Net Zero"?

Die beiden Begriffe "Klimaneutralität" und "Net Zero" werden häufig verwechselt. Um Klimaneutralität zu erreichen, reduziert ein Unternehmen seine Emissionen so weit wie möglich. Die verbleibenden Emissionen, die es weiterhin ausstößt, werden mit der Finanzierung oder Durchführung von Projekten zur Emissionseinsparung verrechnet und ausgeglichen. Für das Erreichen von "Net Zero" (auch Netto-Null-Emissionen) muss ein Unternehmen seine Emissionen um mindestens 90% im Vergleich zu einem gewählten Basisjahr reduzieren. Die verbleibenden Emissionen, die das Unternehmen ausstößt, müssen durch Entnahme aus der Atmosphäre und Speicherung ausgeglichen werden. Der Begriff "Net Zero" wurde maßgeblich durch die Science Based Targets initiative (SBTi) geprägt. 

Warum ist es wichtig, sich mit Dekarbonisierung zu beschäftigen?

Die Anforderungen zur Reduktion von Treibhausgasen ergeben sich für Unternehmen aus unterschiedlichen Richtungen. Neben dem übergreifenden Ziel, die globale Erderwärmung so gut wie möglich zu begrenzen, bedingen insbesondere regulatorische Vorgaben und Kostenaspekte die Notwendigkeit, die Dekarbonisierung als Unternehmen anzugehen. So erfordern Vorgaben wie EU-Taxonomie, CSRD, CBAM etc. eine grundlegende Beschäftigung mit dem Thema, um Strafen aufgrund von Incompliance zu entgehen, während Unternehmen mit hohen Emissionen zukünftig mit steigenden Kapitalkosten und Preisen für den Ausstoß von CO₂-Emissionen rechnen müssen. Die frühzeitige und strategische Beschäftigung mit dem Thema stellt daher einen wichtigen Teil des unternehmerischen Risikomanagements dar.

Warum sollten sich auch kleine und mittelständische Unternehmen mit Emissionen beschäftigen?

Kleine und mittelständische Unternehmen sind zwar häufig nicht direkt durch regulatorische Vorgaben zu einer Treibhausgasbilanzierung verpflichtet, können jedoch indirekt als Teil der Wertschöpfungskette großer Kunden betroffen sein. So verlangen große Kunden und Konzerne zunehmend Emissionsdaten aus ihrer Lieferkette, um ihrerseits die Emissionen bilanzieren zu können. Des Weiteren ergibt sich auch für kleine Unternehmen der Vorteil einer besseren Kosten- und Effizienzkontrolle durch das Erfassen und Reduzieren von Treibhausgasemissionen.

Was ist SBTi?

Die Science Based Targets initiative (SBTi) ist ein Zusammenschluss von mehreren globalen Organisationen. Das Ziel der SBTi ist, Unternehmen und Finanzinstituten bei der Festlegung von Emissionszielen zu unterstützen, um die globale Erwärmung des Klimas gemäß dem Pariser Klimaabkommen auf deutlich unter 2°C und bestenfalls auf 1,5°C zu begrenzen.

Was ist das GHG-Protocol und was versteht man unter Scope 1, Scope 2 und Scope 3?

Das Greenhouse Gas Protocol (GHG-Protocol) ist der weltweit am häufigsten verwendete Standard zur Bilanzierung und zum Reporting von Treibhausgasemissionen. Für Unternehmen teilt der Standard die Emissionen in die Bereiche Scope 1 (direkte Emissionen des Unternehmens), Scope 2 (indirekte Emissionen aus eingekaufter Energie) und Scope 3 (indirekte Emissionen innerhalb der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette) ein. 

Wie starten wir mit der Reduktion unserer Treibhausgasemissionen?

Der erste Schritt ist immer, eine vollständige Treibhausgasbilanz mit Scope 1, 2 und 3 zu erstellen. Anhand dieser lassen sich die größten Emissionsquellen ablesen, mit welchen wiederum die wirksamsten Reduktionshebel identifiziert werden können.

Warum sind Scope 3 Emissionen schwerer zu reduzieren?

Scope 1 und Scope 2 umfassen die direkt ausgestoßenen Emissionen eines Unternehmens und die indirekt ausgestoßenen Emissionen aus eingekaufter Energie. Die Entscheidung über Anpassungen bezüglich dieser Emissionen sind vom Unternehmen größtenteils selbst treffbar, weshalb ein Unternehmen für die beiden Scopes direkte Handlungsmöglichkeiten hat. Scope 3 Emissionen entstehen hingegen in der Wertschöpfungskette. Das macht erstens die Datenerfassung komplex und aufwändig, da die Daten häufig von Dritten zur Verfügung gestellt werden müssen. Zweitens umfasst Scope 3 sehr diverse Kategorien, für die individuelle Reduktionsstrategien nötig werden. Drittens erfordert die tatsächliche Reduktion von Scope 3 Emissionen die Zusammenarbeit und den Austausch mit Akteuren der gesamten Wertschöpfungskette.

Welche Rolle spielen CO₂-Zertifikate und Kompensationsprojekte bei der Reduktion von Emissionen?

Die oberste Priorität bezüglich Emissionen sollte es stets sein, deren Entstehung komplett zu vermeiden oder bereits bestehende Emissionen zu reduzieren. Trotz aller Bemühungen wird jedoch meist eine gewisse Menge von Restemissionen bleiben, die technisch oder wirtschaftlich nicht vollständig vermeidbar sind. Um diese Emissionen "auszugleichen", können Kompensationsprojekte finanziell direkt gefördert oder Zertifikate solcher Projekte erworben werden, mit denen die ausgestoßenen Emissionen an anderer Stelle ausgeglichen werden sollen. Dies sollte jedoch immer nur der letzte Schritt sein. Wichtig ist außerdem, dass Qualität und Vertrauenswürdigkeit der Projekte geprüft werden, um die tatsächliche Wirksamkeit der Projekte sicherzustellen und das Greenwashing-Risiko gering zu halten.

Wie setzen wir uns realistische Klimaziele?

Eine umfassende und qualitativ hochwertige Treibhausgasbilanz für das sogenannte Basisjahr muss vorhanden sein, um als Referenz für die gesetzten Ziele zu dienen. Für die Zielsetzung selbst ist einerseits eine Orientierung an wissenschaftlichen Erkenntnissen sinnvoll, um das übergreifende Ziel der Dekarbonisierung festzulegen. Die Ziele selbst sollten andererseits spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert (SMART) formuliert werden und dabei die unternehmensspezifischen technologischen und finanziellen Möglichkeiten berücksichtigen. Hilfreich ist es, sowohl kurz- als auch langfristige Ziele festzusetzen.

An welchen Klimazielen sollte sich mein Unternehmen orientieren?

Unternehmen können sich an verschiedenen Vorgaben für ihre Klimaziele orientieren. Eine Möglichkeit sind die europäischen und deutschen Klimaziele, die Netto-Treibhausgasneutralität bis 2050 (Deutschland bis 2045) anstreben. Eine weitere Möglichkeit ist die Orientierung an wissenschaftsbasierten Zielen, wie sie beispielsweise von der Science Based Targets initiative gefördert werden. Auch sektorspezifische Benchmarks können als Orientierung dienen, um wettbewerbsfähig zu bleiben und sich an Best Practices zu orientieren.

Was ist eine Treibhausgasbilanz?

Eine Treibhausgasbilanz für ein Unternehmen (Company Carbon Footprint, CCF) beschreibt die systematische und regelmäßige Erfassung und Berechnung aller Treibhausgasemissionen, die durch die Aktivitäten eines Unternehmens verursacht werden. Dabei werden neben Kohlenstoffdioxid auch andere Emissionen wie beispielsweise Methan oder Stickstoff erfasst. Bei einer Treibhausgasbilanz für ein Produkt spricht man vom Product Carbon Footprint (PCF). Dieser erfasst die Emissionen, die über den gesamten Lebenszyklus eines Produkts anfallen.

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Ob Sie am Anfang stehen, mittendrin sind oder bestehende Prozesse weiterentwickeln möchten – wir unterstützen Sie dabei, Nachhaltigkeit und Digitalisierung ganzheitlich zu verbinden. Buchen Sie ein unverbindliches Gespräch oder schreiben Sie uns eine Mail. 

 
In einer Welt der zunehmenden Komplexität unterstützt und begleitet Impact Strategies Unternehmen dabei, Dekarbonisierung nicht als regulatorische Last zu verstehen, sondern als strategische Chance zu nutzen. Mit einer durchdachten Klimastrategie sichern Sie langfristig die Wettbewerbsfähigkeit Ihres Unternehmens in der Green Economy. Die Grundlage jeder Dekarbonisierungsstrategie ist eine vollständige Treibhausgasbilanz nach dem GHG-Protokoll. Gemeinsam ermitteln wir den Corporate Carbon Footprint, von direkten Emissionen und der bezogenen Energie bis hin zur Analyse von komplexen Lieferketten. Darauf aufbauend entwickeln wir Science Based Targets (SBTi) zur Erreichung des 1,5-Grad-Ziels aus dem Pariser Klimaabkommen.
CSRD, EU-Taxonomie, CBAM und weitere EU-Vorgaben erfordern zeitnahes Handeln von Unternehmen, um Compliance sicherzustellen. Impact Strategies hilft Ihnen, jegliche Anforderungen an das ESG-Reporting zu erfüllen und Ihre Fortschritte messbar und berichtsfähig zu machen. Wir stellen Konformität mit Gesetzen und Verordnungen sicher, um Ihre Klimaresilienz gegenüber Stakeholdern, Investoren und Behörden zu stärken und vorzeigbar zu machen.
Die Beratung bei Impact Strategies bleibt nicht bei der Theorie, sondern erzielt Erfolge in der Praxis. Wir identifizieren die Potenziale Ihres Unternehmens bezüglich Energieeffizienz, fördern die Umstellung auf erneuerbare Energien und entwickeln Konzepte für Kreislaufwirtschaft. Wir prüfen den Einsatz von Grünem Wasserstoff und Carbon Removal und optimieren Prozesse für das Zeitalter der Netto-Null-Emissionen. Unser gemeinsames Ziel: Net Zero durch durchdachtes, langfristiges und professionelles Nachhaltigkeitsmanagement.