EUDR - Der sichere Weg zur Compliance
Erfahren Sie alles rund um die EU-Entwaldungsverordnung (EUDR).
Die EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) stellt Produzenten und Händler vor eine umfangreiche operative Aufgabe: Wer Rohstoffe wie Kaffee, Holz oder Kautschuk in die EU bringt, muss heute weit mehr als nur Lieferscheine vorweisen. Es geht um die lückenlose Rückverfolgbarkeit bis zur Anbaufläche. Von der präzisen Geolokalisierung bis zur lückenlosen Risikobewertung: Wir unterstützen Sie dabei, die Brücke von der komplexen Nachweispflicht zur digitalen Wertschöpfung zu schlagen. Nutzen Sie unsere Expertise aus IT, Logistik und Nachhaltigkeit, um Ihre Compliance-Prozesse skalierbar zu gestalten und Ihre Marktposition langfristig abzusichern.


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Ihre Lieferkette als strategischer Wettbewerbsvorteil
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Durch die EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) werden zahlreiche Unternehmen in Europa dazu bewegt, sich genauer mit ihren Lieferketten auseinanderzusetzen. Produzenten, Importeure und Händler von Kaffee, Kakao, Palmöl, Holz, Soja, Kautschuk oder Rindern stehen vor neuen gesetzlichen Herausforderungen. Die neuen Pflichten zur Dokumentation der Lieferkette, zur Risikobewertung und zur Geolokalisierung von Anbauflächen zieht die Neustrukturierung von Prozessen bei vielen Unternehmen nach sich. Insbesondere KMU stehen vor der Herausforderung, die EUDR effizient umzusetzen, um Strafen vermeiden zu können und gleichzeitig wirtschaftlich handlungsfähig zu bleiben. Die gute Nachricht für alle Betroffenen: Wer frühzeitig handelt, verschafft sich nicht nur Wettbewerbsvorteile, sondern stärkt durch die Transparenz der Lieferkette auch das Vertrauen von Kunden, Partnern und Investoren und positioniert sich schon frühzeitig als zukunftsfähiges Unternehmen. Impact Strategies unterstützt Unternehmen genau an diesen kritischen Punkten. Mit unserer kombinierten Expertise aus IT, Logistik und Nachhaltigkeit haben wir bereits zentrale Akteure aus den Bereichen Kaffee, Schokolade, Handel, Holzproduktion und Rindfleisch erfolgreich auf dem Weg zur EUDR-Compliance begleitet. Gemeinsam entwickeln wir praxisnahe, skalierbare Lösungen, mit denen sich EUDR-Pflichten strukturiert, effizient und rechtssicher umsetzen lassen. |
Unsere Insights
Q&A: Wir beantworten Ihre Fragen zur EUDR
Was ist die EUDR-Verordnung?
Die EUDR-Verordnung enthält Vorschriften für das Inverkehrbringen und die Bereitstellung auf dem Unionsmarkt sowie für die Ausfuhr aus der Union von Erzeugnissen, die relevante Rohstoffe, nämlich Rinder, Kakao, Kaffee, Palmöl, Kautschuk, Soja und Holz enthalten, mit diesen gefüttert wurden oder unter deren Verwendung hergestellt wurden. Ziel der Verordnung ist es, Entwaldung und Waldschädigung zu bekämpfen, da diese zu den zentralen Treibern des Klimawandels, sowie des Verlusts von Biodiversität zählen.
Ab wann gilt die EUDR?
Es wird hierbei unterschieden zwischen Großunternehmen, für die die EUDR ab 30. Dezember 2026 relevant wird und für kleine und mittlere Unternehmen, die ab 30. Juni 2027 compliant sein müssen.
Was sind die Änderungen der EUDR vom EU-Parlament?
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Die EU hat am 18. Dezember 2025 eine erneute Verschiebung der EUDR um ein Jahr beschlossen. Neben der Verschiebung des Anwendungsbeginns ist eine Überarbeitung der Verordnung vorgesehen. Die Kernpunkte des Veränderungsbeschlusses sind:
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Welche Produkte sind von der EUDR betroffen?
Von der EUDR-Verordnung betroffen sind Unternehmen, die mit einer der Warengruppen Holz und Holzprodukte, Kaffee, Kakao, Palmöl, Soja, Rinder und Rinderprodukte, Kautschuk in der EU handeln, sie in die EU importieren oder produzieren.
Welche Unternehmen sind von der EUDR betroffen?
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Die EUDR betrifft Unternehmen, die relevante Rohstoffe oder daraus hergestellte Produkte in der EU in Verkehr bringen oder aus der EU exportieren. Dazu zählen Holz und Holzprodukte, Kaffee, Kakao, Palmöl, Soja, Rinder/Rinderprodukte und Kautschuk.
Grundsätzlich gilt: Die Pflichten nach der EUDR unterscheiden sich je nach Rolle des Unternehmens in der Lieferkette. Der Parlamentsbeschluss zur Überarbeitung der Verordnung vom 18. Dezember sieht vor, dass nicht alle nachgelagerten Unternehmen die gleichen Nachweis- und Dokumentationspflichten erfüllen müssen. Stattdessen soll insbesondere der erste nachgelagerte Akteur (First Downstream Operator/Trader) dafür verantwortlich sein, die Rückverfolgbarkeit sicherzustellen, indem er die Referenznummern der Due-Diligence-Erklärungen sammelt, prüft und aufbewahrt.
In der praktischen Umsetzung zeigt sich jedoch, dass viele Unternehmen nicht eindeutig bestimmen können, ob sie tatsächlich als First Downstream Operator ihrer Lieferanten gelten. Aufgrund dieser Unsicherheit sind sie häufig dennoch gezwungen, relevante Informationen und Nachweise entlang der Lieferkette abzufragen, um regulatorische Risiken zu vermeiden. Genau hier entsteht für viele Unternehmen ein erheblicher organisatorischer und operativer Mehraufwand. |
Welche Pflichten ergeben sich aus der EUDR für Unternehmen?
Die Pflichten umfassen die Erfassung von Herkunfts- und Lieferketteninformationen, Geolokalisierung von Anbauflächen, Durchführung von Risikobewertungen, Dokumentation und Speicherung von Nachweisen. Diese Pflichten gelten unabhängig von Unternehmensgröße. Impact Strategies hilft Unternehmen dabei, genau diese Pflichten zu erfüllen.
Gibt es Strafen bei Nicht-Einhaltung der EUDR?
Die Strafen für Non-Compliance bei der EUDR sind hoch. Es gibt Bußgelder in Höhe von bis zu 4% des Umsatzes, weitergehend kann es zu Handelsverboten und Ausschluss von öffentlichen Ausschreibungen kommen. Impact Strategies hilft dabei, diese Risiken frühzeitig zu vermeiden.
Warum ist die EUDR für KMU besonders herausfordernd?
KMUs haben meist weniger Ressourcen für Compliance, IT-Systeme oder Audits. Aus dem Grund ist eine frühzeitige Vorbereitung für kleine Unternehmen umso wichtiger. Dabei unterstützt Impact Strategies mit ihrer Expertise.
Was sind wichtige Schritte bei der praktischen Umsetzung der EUDR?
- Aufbau eines internen Compliance-Systems,
- Digitale Lieferkettendokumentation,
- Schulungen für Mitarbeitende,
- Frühzeitige Zusammenarbeit mit Lieferanten zur Datenbereitstellung
Spielt die EUDR eine Rolle für Nachhaltigkeit?
Ja, die EUDR ist eines der Kernelemente des EU Green Deal. Sie soll Waldschädigung und Entwaldung stoppen. Unternehmen, die EUDR konform sind, leisten somit einen Beitrag zu Klimaschutz und Biodiversität, zwei der drängendsten Probleme unserer Zeit.
Welche Unterstützung gibt es für die EUDR-Compliance?
Impact Strategies bietet Unternehmen eine umfassende, praxisorientierte Unterstützung. Angefangen bei der Analyse der Lieferkette, bei der Einrichtung von Compliance Prozessen und Workflows sowie bei der Digitalisierung der Prozesse. Unternehmen können so ihre EUDR-Pflichten effizient und sicher erfüllen.
Fragen oder Rückmeldungen?
Lassen Sie uns sprechen!
Ob Sie am Anfang stehen, mittendrin sind oder bestehende Prozesse weiterentwickeln möchten – wir unterstützen Sie dabei, Nachhaltigkeit und Digitalisierung ganzheitlich zu verbinden. Buchen Sie ein unverbindliches Gespräch oder schreiben Sie uns eine Mail.
Die EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) verfolgt das Ziel, sicherzustellen, dass Waren wie Kaffee, Kakao, Palmöl, Holz, Soja und Rinder künftig entwaldungsfrei auf den EU-Markt gelangen oder aus der EU exportiert werden. Die Umsetzung dieser Anforderungen erfordert jedoch eine frühzeitige und strukturierte Vorbereitung.
Unternehmen und verantwortliche Fachbereiche müssen sich rechtzeitig mit zentralen Fragestellungen rund um EUDR-Compliance, konkrete Pflichten, relevante Fristen sowie den Anwendungsbereich und die betroffenen Produktgruppen auseinandersetzen, um regulatorische Risiken zu minimieren und operative Aufwände einzugrenzen.
Auf Unternehmen kommen im Rahmen der EUDR konkrete operative Aufgaben zu. Dazu zählen insbesondere die digitale Dokumentation der Lieferkette, die Geolokalisierung von Anbauflächen, sowie die Durchführung und Dokumentation der Risikobewertung gemäß EUDR-Anforderungen. Impact Strategies unterstützt Unternehmen bei der Umsetzung der EUDR, Erstellung rechtssicherer Vorlagen für KMU und liefert Klarheit über potenzielle Sanktionen bei Verstößen. Der Bedarf entsteht vor allem bei Fachabteilungen aus Einkauf, Nachhaltigkeit, Compliance und IT, die für die operative Umsetzung verantwortlich sind. Darüber hinaus müssen Unternehmen interne Prozesse etablieren oder anpassen, etwa zur EUDR-konformen Lieferantenprüfung, zur strukturierten Abfrage relevanter Nachweise bei Lieferanten sowie zur Vorbereitung auf mögliche EUDR-Audits durch zuständige Behörden.
Viele Unternehmen beschäftigen sich aktuell mit sehr konkreten, praxisnahen Fragestellungen wie:
Welche Sanktionen drohen bei Verstößen gegen die EUDR?
Welche Produkte und Warengruppen fallen tatsächlich unter die Verordnung?
Welche Pflichten gelten für Importeure, Händler und nachgelagerte Akteure entlang der Lieferkette?
Genau in diesem Spektrum unterstützt Impact Strategies Unternehmen mit fundierter EUDR-Expertise sowie langjähriger Erfahrung an der Schnittstelle von Regulatorik, Lieferkette, IT und Nachhaltigkeit. Wir begleiten Unternehmen bei der Erstellung einer strukturierten EUDR-Übersicht, entwickeln praxisnahe Checklisten und unterstützen bei der konkreten Umsetzung der Anforderungen im operativen Tagesgeschäft.